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Mountain View

Schulleben

Action, Grenzen und Überwindung in der Area 47

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Reißende Flüsse und steile Abgründe trieben die Einzelnen nicht nur an ihre körperlichen, sondern auch an ihre mentalen Grenzen und stellten die Teamfähigkeit aller Beteiligten auf die Probe. Was sich anhört wie ein Abenteuer von Indiana Jones oder Lara Croft, ist eigentlich eine Beschreibung der Stufenfahrt der 12. Klassen zu der Area 47. Wer bei dem Namen „Area 47“ an die USA und mysteriöse Außerirdische denkt, liegt jedoch daneben.

Tolle Szenerie im Ötztal
Bei der Area 47 handelt es sich um eine eingegrenzte Outdoor-Anlage im Ötztal in Österreich. Gleich mit dem Eintritt in Österreich durften die Schülerinnen und Schüler die wunderschönen Berge und klare Flüsse bestaunen… und feststellen, dass sich anscheinend auf jedem dritten Hügel in Österreich eine Kirche befindet.
Begleitet vom Busfahrer „Fred der geht“ und seinem Vorgänger „Gerd der fährt“ stand einer reibungslosen Fahrt nichts im Weg, sodass wir pünktlich zum Abendessen in unserer Unterkunft waren.
Müde und erschöpft von der langen Busfahrt war der erste Tag unserer Fahrt damit auch schon beendet. Wem die Busfahrt nicht gereicht hat, der durfte sich am Abend noch mit Herrn Bellgardt müde joggen.

Wilder Start und entspannte Altstadt
Der zweite Tag startete für alle Freiwilligen 6:30 Uhr mit Jogging mit Basti und Herrn Prengemann oder 8:00 Uhr beim Frühstück, dass mit Brötchen, Müsli, Kaffee und Co. alles bot, was man von Zuhause kennt. Um 9:00 Uhr stand dann der erste Termin an: das Rafting. Rafting ist eine Wassersportart, bei der man mit einem Schlauchboot einen Wildwasserfluss befährt. Zuvor mussten wir uns jedoch in hautenge, rote Neoprenanzüge quetschen.
Nach einem kurzen Sprung ins kalte Wasser, konnte die Fahrt dann auch schon losgehen. Gemeinsam im Team galt es, den wilden Fluss zu bezwingen. Dabei mussten unter Führung der Guides einige Teamaufgaben (wie ein gekentertes Schlauchboot gemeinsam wiederaufzurichten) gelöst und der ein oder andere wieder ins Boot gezogen werden.

Mit positiver Stimmung und gestärktem Teamgefühl ging es dann zur Altstadt Innsbrucks. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler Gebäude im Stil der Gotik, der Renaissance und des Barock bestaunen und gleichzeitig noch ihr Wissen über den Aufbau eines Stadtkerns nachweisen. In Innsbruck konnte jeder seine Zeit selbst gestalten. Manche gingen ins Kunstmuseum, andere auf Sightseeingtour und wieder andere einfach shoppen.

Das war noch der leichteste Tag …
Das Anstrengendste stand uns jedoch noch am dritten Tag bevor. An diesem Tag ging es in den Kletterpark und zum Mountainbiken. Im Kletterpark musste sich der ein oder andere seiner Höhenangst stellen. Gemeinsam konnten wir uns jedoch so motivieren, dass es fast jeder geschafft hat. Und diejenigen, die es nicht ganz durch geschafft haben, haben zumindest den Anfang mitsamt Flyingfox überwunden.
Beim Mountainbiken mussten wir uns dann mit der Landschaft messen. Der Berg konnte uns nicht aufhalten und die Landschaft war die Mühe wert.

Ab in den Canyon!
Am letzten Tag trieb es uns dann nochmal in die Area 47, in der wir uns den Tag frei gestalten konnten. Die Area bot verschiedene Angebote, wie wilde Wasserrutschen, hohe Sprungtürme und Sprünge mit dem Wasserblob. Das war natürlich nicht alles an diesem Tag. Der Name der Herausforderung heute: Canyoning.
Canyoning ist eigentlich nur das englische Wort für „Schluchten steigen“. Nachdem wir uns wieder in rote Neoprenanzüge quetschen durften, ging es dann ab in die Schlucht. Hierbei musste man sich zuerst 40 Meter an einer Brücke abseilen. Auch das war für viele eine Herausforderung. Nach einigen Tränen und viel Zuspruch durch Lehrer, Guides und Klassenkameraden konnten sich auch hier wieder fast alle überwinden und ihre bisherigen Grenzen einreißen. Die weiteren Abstiege in die Abgründe der Schlucht stellten dann keine Probleme mehr dar.

Und sonst so…
Darüber hinaus konnten wir am Abend immer im Gemeinschaftsraum mit unseren Lehrern zusammenkommen und Champions League sowie die Bilder und Videos von unserer Reise anschauen. Das Hotel, in dem wir untergebracht waren, bot uns mit Tischtennis, Volleyball und Fußball dann mehrere Abendbeschäftigungen.

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